Kategorien
Artikel nach Hersteller filtern:
Besuchen Sie auch...

...unseren Youtube Channel ...unsere Bilder Galerie ...unsere RSS Feed Seite 

Anmeldung

eMail-Adresse:

Passwort:

Passwort vergessen?
Noch keinen Account?
Team & Dozenten
Newsletter

Wenn Sie per Email über spezielle Neugikeiten oder Aktionen informiert werden möchten, melden Sie sich hier zum Newsletter an.

Newsletter anmelden

Equipment bei Weissenfels Suche + Zeitungsbericht

verfasst am 15.03.2012, 09:19

Wie Sie bereits aus der Presse erfahren haben, ist der vermisste Junge in Weissenfels gefunden worden. Eine Woche vorher haben wir ihn dank fotorealistischen Echoloten geortet, durch die schlechten Sichtverhältnisse unter Wasser wurde er aber nicht geborgen.

Zur Suche haben wir ein Humminbird 1198si und gleichzeitig ein Lowrance HDS8 2.Gen mit Structure Scan genutzt. Denn die Bedingungen waren aufgrund der Strömung und des schwierigen Einsatzbereiches schwierig.

Nach Rücksprache mit dem Bürgermeister von Weisenfels, dem Ordnungsamt und der örtlichen Feuerwehr wurde der Junge an der von uns vermuteten Stelle am Wehr gefunden..

Am Fundort haben wir nach nochmaliger Suche kein Objekt mehr erkennen können; wahrscheinlich durch erneute Ortungungsversuche, Tauchgänge und der starken Strömung. Wir bedanken uns bei den beteiligten Tauchern und Einsatzkräften für Ihren unermütlichen Einsatz!

 

Hier ein Bericht eines beteiligten Tauchers:

Weißenfels: Taucher geben nach Stunden erschöpft auf

Michael Knauel

Dabei waren sich die Einsatzkräfte am frühen Vormittag sicher, den Körper des Jungen unter Wasser geortet zu haben. Vom Echolotboot aus glaubten der aus Paderborn dafür wieder angereiste Unternehmer Thomas Schlageter und seine Helfer: "Wir haben den Jungen gefunden". Die Spannung überdeckt noch die Müdigkeit, als sie nach 16 Uhr ihre Technik wieder zusammenpacken.

Auf den Bildern des Sonargerätes ließ sich für den Laien das Kind erahnen, der Fachmann erkannte aber mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit den Körper. Die Größe stimmte mit der des Jungen in etwa überein, die Konturen ließen Arme und Beine erkennen. Und die Bilder wurden in jenem Bereich gemacht, wo erfahrene Suchkräfte ihn auch vermuteten. Da von Sicht in dem Wasser oberhalb des Wehrs kaum zu sprechen ist und die Strömung stark ist, hatten die Taucher in den drei Einsatztagen nach dem 18. Februar nicht jeden Meter dort erfassen können. Mit dem Sonargerät hatte Schlageter nun aber Vorarbeit geleistet. Er wies den Tauchern an einem sogenannten Schwemmgutabweiser den Ort, wo sie das Kind finden sollten.

"Es wäre gut für alle, endlich zu wissen, wo der Junge ist", sagte Michael Knauel, während er seine Taucherausrüstung noch einmal prüfte. Selbst die Familie des Kindes belaste Ungewissheit auf Dauer noch mehr, meinte der 35-jährige. Er hat selbst zwei Kinder im Alter von fünf und acht Jahren.

Er stieg als erster in die Saale. Und was ab diesem Moment dann schnell gehen sollte, weil alles klar schien, wurde ein ausdauernder Einsatz - am Ende ohne Ergebnis. Immer wieder tauchte Michael Knauel in dem flachen Uferbereich unter, um den Boden abzufühlen. Über Funk ließ er sich die Details erklären, die das Echolotbild offenbarte. Vermutlich mit der Kleidung habe sich der Körper verfangen. Doch Knauel fand ihn nicht. Nach fast einer Stunde kam er aus dem Wasser. Das Boot des Echolotzentrums, das am anderen Ufer festgemacht hatte, war zwischenzeitlich noch einmal gerufen worden. "Er ist nicht mehr da, wo wir ihn zuvor drei, vier Mal gesehen haben", musste Schlageter da feststellen, der den Einsatz ehrenamtlich leistete. Strömung und zusätzlich erzeugte Wasserbewegungen hatten vermutlich die Lage des Körpers verändert.

Doch die Taucher wollten nicht aufgeben. Nach einer Pause übernahm Jens Hermann den Tauchgang. Er hatte zuvor seinen Kollegen abgesichert. Außer einem Baumstamm und einem Roller fand aber auch er nichts.

Nach dreistündigem Einsatz der Taucher waren sich Staatsanwaltschaft, Polizei sowie Vertreter der Kreisverwaltung einig: Wir brechen hier ab. Bürgermeister Robby Risch (parteilos) blieb nur noch, sich bei den Tauchern zu bedanken und bei Thomas Schlageter, der am Freitag nach Paderborn zurückkehrt. Jetzt werden die Helfer von hier, vor allem die der Feuerwehren, die Suche wieder aufnehmen. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt dem Gewässer um Wehr und Herrenmühle.

Zurück
 
Partner: Echolotzentrum Discount
Ausgezeichnet.org
Parse Time: 0.218s