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In den letzten Wochen haben sich die Fragen zum Thema Side Imaging und dem Lowrance System Structure Scan gehäuft. Jetzt möchte ich eine neutrale Bewertung zu beiden Geräten abgeben:
Beide Hersteller haben in Ihrer Technik Vor- und Nachteile. Diese möchte ich nach aktuellem Wissensstand erklären:
Vorteil Lowrance - Hervorragendes Norwegenecholot mit sehr günstigen Seekarten, wie z.B. Nautic Path (Läuft nicht mehr mit neuer Softwareversion). Erreicht sensationelle Tiefen. Humminbird Geräte hören in der Regel bei 350m auf zu Arbeiten. Lowrance erreicht ohne Probleme 500m und mehr. Sehr gute Fisch- und Bodenerkennung im 2D Bild. Gute Si Bilder mit relativ schlechter Fischerkennung (Die Unterschiede sind in den Farbfiltern zu suchen.)
Humminbird hat ein deutlich hochwertigeres Display mit mehr Kontrast, Helligkeit und Bildpunkten. Außerdem wird die sogenannte Glass Bonding Technologie eingesetzt. Damit wird das Display in einen Vakuum Glaskolben gesetzt und wird damit auf Ewig geschützt vor Beschlagen. Ebenfalls hat Humminbird serienmäßig die super genaue AS GR50 Antenne für das GPS eingebaut. Diese präzise Antenne kostet bei Lowrance 350EUR zusätzlich. Und: Das Humminbird hat 2 Kartenschächte und bietet die Möglichkeit der Nachbearbeitung am PC (Bei uns ist die Software kostenlos) Nutzt nur Navionics Seekarten. Sehr gute Fischerkennung im 2D Bild. Gute Bodenerkennung. Wahnsinnig gute Bilddarstellung im Si Modus!
SI steht für Side Imaging Sonar (2x455 kHz/86° bei -10dB und zusätzlich 2x600 kHz/72° bei HDSI). Dieses Verfahren bietet ihnen Bilder der Unterwasserwelt die fast einem Foto gleichkommen. So können sie den Untergrund erforschen wie noch nie zuvor und wesentlich effizienter fischen. Zwei seitlich abstrahlende Kegel tasten extrem dünnschichtig den Untergrund ab, damit dieses unglaublich scharfe Bild dargestellt werden kann. Das Ergebnis ist verblüffend! Die beiden seitlichen Sonarkegel arbeiten bis zu einer Distanz von je 70 Metern und erreichen gleichzeitig eine Tiefe von ca. 45 Metern. Das System wird mit einem Dual Beam Plus Kegel vervollständigt um auf die klassische 2D Darstellung von tieferen Bereichen nicht verzichten zu müssen. Durch die seitliche Abtastung können Sie große, breite Gebiete absuchen und kommen dann mit dem klassischen Dual Beam Plus System zurück und erforschen die Tiefe.
Um das gezeigte Bild besser interpretieren zu können, stellen Sie sich einfach vor, das geortete Objekt wird mit einem Scheinwerfer vom Boot aus beleuchtet.
Weitere Informationen finden Sie auf einer speziellen Side Imaging Website von uns.
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